Bilanzierung nach Handels- und Steuerrecht und Einnahme-Überschuss-Rechnung:

Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich und Einnahmen-Überschuss-Rechnung für mittelständische Unternehmen, Handwerksbetriebe, Arztpraxen, Apotheken, Freiberufler und Kleingewerbetreibende

Die Bilanz ist die Darstellung der Vermögenswerte – der Aktiva – einerseits und die Darstellung der Finanzierung – der Passiva – andererseits. Jeder Betrieb, mit einem Eintrag im Handelsregister sowie Einzelkaufleute mit bestimmten Umsatzerlösen sind zur Erstellung einer Bilanzierung nach Handels- und Steuerrecht gesetzlich verpflichtet. Bei der Bilanzierung, der so genannten Gewinnermittlung durch Betriebsvermögensvergleich, werden alle Geschäftsvorgänge genau dokumentiert und in einer doppelten Buchführung erfasst. Das Jahresergebnis wird periodengenau ermittelt.
Hierzu werden Sach- und Personenkonten geführt. Zusätzlich zur Bilanz wird eine Gewinn- und Verlustrechnung erstellt. Die Bilanz dient sowohl als Informationsquelle über das vergangene Jahr und ist auch zur Zukunftsplanung unersetzbar.

Freiberufler wie Ärzte, Dolmetscher, Physiotherapeuten usw. benötigen keine Bilanz. Für sie reicht eine Einnahme-Überschuss-Rechnung aus. Die Einnahme-Überschussrechnung stellt den Einnahmen nur sämtliche Kosten gegenüber und erhält als Ergebnis den Gewinn oder Verlust aus der Tätigkeit. Es braucht kein Kassenbuch geführt zu werden und es ist keine Inventur erforderlich.